Was hat Sonderbaer mit der Huk-Coburg Arena zu tun??

Am Samstag, den 13.08.2011 wurde die Huk-Coburg Arena nach einer Bauzeit von knapp 1 1/2 Jahren eröffnet. Als ob es erst gestern gewesen ist, so kann ich mich daran erinnern, als ich im August 2009 mich an den Rechner setzte und die ersten Striche für diese Halle zeichnete.

Damals noch bei asp Architekten Stuttgart, es klingt heute noch in meinen Ohren: „ich will ein Brot“, war die Grundidee für die Form der Halle geboren. Es sollte eine Halle sein, die auf dem Grundstück eine exponierte Lage erhalten sollte, man sollte hinauf schreiten zu den Eingängen des „gelandeten Ufo’s“, wie die Coburger sie bezeichneten.

Innen herrscht absoluter Minimalismus. Die weißen Fachwerkträger des Daches, die als Rost ausgebildet sind wirken fast schon filigran, wenn man berücksichtigt welche Spannweite sie haben.

Die Tribünen, der Umgang und die Wände der eingestellten Kuben sind bis auf die farbigen Streifen in Grau und weiß gehalten, damit das gesamte Augenmerk der knall gelben Spielfläche des HSC Coburg gewidmet wird.

Der VIP mit eigenem Catering Bereich ist Stäbchenparket verlegt. Von hier aus hat man durch die Raumhohen Fassade einen direkten Blick auf die „Coburger Veste“

Die grauen Schalensitze wurden von der HUK-Coburg gesponsort

Das Farbenspiel der Streifen an der Tribüne setzt sich knallig in den Umkleidekabinen und Duschen im Untergeschoss fort.

Bauherr: Stadt Coburg
Architekt: ‚asp‘ Architekten Stuttgart
Projektleiter: Dimitrios Kogios
Team: Gülnar Ocakdan, Enis Kansoy, Philipp Stickel, Jorge Lopez, Tamer Nasifoglu, Hannah Kölbl
Tragwerksplanung : Weischede Herrmann& Partner
Generalübernehmer: Sport Stadianet
TGA Planung: YIT Germany
Aussenanlagen: Brinkmann&Deppen
Bauphysik: BBI Bayer Bauphysik

Fotos: Enis Kansoy

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